MKT: Metakognitive Therapie
Was ist MKT im Allgemeinen?
Die Metakognitive Therapie ist ein psychotherapeutischer Ansatz, der sich darauf konzentriert,
wie Menschen mit ihren Gedanken umgehen, nicht darauf, was sie denken.
Im Mittelpunkt steht die Erkenntnis, dass psychische Belastungen häufig weniger durch einzelne Gedanken entstehen, sondern durch:
- anhaltendes Grübeln,
- Sorgen,
- gedankliche Überkontrolle
- und die starke Beschäftigung mit inneren Prozessen.
MKT hilft dabei, diese mentalen Muster zu verändern, Abstand zu Gedanken zu gewinnen und die Aufmerksamkeit flexibler zu steuern.
Ziel der MKT
Nicht Gedanken zu analysieren oder zu korrigieren, sondern:
- Grübeln und Sorgen zu reduzieren
- innere Selbstregulation zu stärken
- mehr Gelassenheit und mentale Freiheit zu entwickeln
Kurz gesagt:
MKT verändert die Beziehung zu Gedanken – nicht deren Inhalt.
Z-MKT
z‑MKT – Metakognitive Therapie bei Zwangsstörungen
Die metakognitive Therapie (MKT) unterstützt Menschen mit Zwangsstörungen dabei, den belastenden Umgang mit Gedanken und inneren Impulsen zu verändern.
Im Fokus steht nicht der Inhalt der Gedanken, sondern die Art, wie mit ihnen umgegangen wird.
Ziel ist es, Grübeln, Kontrollieren und innere Zwänge zu reduzieren und wieder mehr innere Freiheit, Gelassenheit und Selbstwirksamkeit zu erleben.
D-MKT
D‑MKT – Metakognitive Therapie bei Depressionen
Die metakognitive Therapie unterstützt Menschen mit depressiven Belastungen dabei, anhaltendes Grübeln und gedankliche Selbstabwertung zu lösen.
Im Fokus steht der veränderte Umgang mit Gedanken, um emotionale Beweglichkeit, innere Distanz und neue Handlungsspielräume zu fördern.
BFRB
BFRB – Metakognitive Begleitung bei körperfokussierten repetitiven Verhaltensweisen
Körperfokussierte repetitive Verhaltensweisen (BFRB) wie Hautzupfen, Nägelkauen oder Haareziehen stehen häufig in engem Zusammenhang mit innerer Anspannung und automatisierten Aufmerksamkeitsmustern.
Metakognitive Ansätze unterstützen dabei, diese Muster bewusster wahrzunehmen, innere Distanz zu entwickeln und neue, selbstregulierende Handlungsspielräume zu eröffnen.
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